Mein Weg zur Thai Yoga Massage

Im Frühjahr 1997 bin ich zum erstenmal für vier Wochen nach Thailand gereist. Es war so unglaublich beeindruckend und schön, daß ich mich im November des gleichen Jahres nochmals auf den Weg gemacht habe. Asien mit seiner Kultur und seinen Menschen hat mich fasziniert und ist bis zum heutigen Tage für mein Fernweh verantwortlich.

Insgesamt war ich bisher 9 mal dort – immer im Winter für zwei Monate.

Bei meinem zweiten Besuch 1997 entdeckte ich die Thaimassage. Nicht die, die in zwielichtigen Massagesalons von Prostituierten für männliche Kundschaft angeboten wird, sondern die traditionelle, heilende Ganzkörpermassage, die für mich so ungewohnt und dadurch so interessant war, das ich sie unbedingt erlernen und auch praktizieren wollte.

Ich habe dann im Winter 1998 meinen ersten fünftägigen Kurs bei einem Thailänder namens Woo auf Koh Phangan gemacht. Für einen Anfänger war das in Ordnung, aber durch Massagen, die ich selbst erhielt, wusste ich, das es da noch viel mehr zu lernen gab.

1999 ging ich nach Chiang Mai und machte wieder einen Kurs von 5 Tagen bei einer der vielen Massageschulen, die es dort gibt. Ich weiß nicht einmal mehr den Namen. Es ist schwierig von Thailändern zu lernen. Bei einer Frage oder der Bitte, eine Übung nochmals zu zeigen, wird etwas ganz anderes erklärt oder gezeigt. Das hat mit der Kultur zu tun. Die Thais werden nicht so wie wir im Westen strukturiert ausgebildet. Außerdem lernt man nur das, was der Lehrer selbst vielleicht nur in zwei bis drei Kursen gelernt hat. Ich war noch nicht zufrieden und hatte meiner Meinung kaum etwas gelernt.
Am Ende meines Aufenthaltes 1999 lernte ich dann einen Australier kennen, der mir begeistert von den Kursen bei Asokananda erzählte. Ich schaute ins Internet und sah, das Asokananda, (ein Deutscher, der seit 25 Jahren in Asien lebt, die asiatischen Weisheiten für sich entdeckte, mit ihnen lebt und seit 10 Jahren Thai Yoga Massage lehrt) einen Intensivkurs der traditionellen Thai Yoga Massage von 12 Tagen in den Dschungelbergen auf 1000 Metern zwischen Chiang Mai und Chiang Rai, inklusive Meditation und Yoga anbot. Man lebt mit einem einfachen Volksstamm, den Lahoos zusammen, weitab von jeglicher Zivilisation und hat einen sehr geregelten Tagesablauf. Ich meldete mich für Winter 2000 an. Und habe in ihm meinen Meister gefunden.

Ich war und bin begeistert. Ich habe soviel gelernt in dem Jahr und auch in den darauffolgenden Jahren. Ich habe das bisher nur noch in einer anderen Massageschule gefunden und zwar bei Classic Nerve Touch. Der Tag fängt um 5:00 Uhr morgens mit einer Einführung Asokanandas in die Vipassanameditation an. Ab 6:30 Uhr geht es weiter mit Yoga der Achtsamkeit. Beides hilft dem Masseur perfekt für die Praxis der Massage. Ab 8:00 Uhr hat man zwei Stunden Zeit zum Duschen und Frühstücken. Von 10:00–19:00 Uhr praktiziert man dann die Massage mit einer Mittagspause von zwei Stunden. Das Essen ist rein vegetarisch. Der Tag endet um 19:00 Uhr und man fühlt sich einfach nur gut… und müde.
Im übrigen kann man mit dem ganzen Lehrmaterial, das vermittelt wird, eine Massage von sechs Stunden machen, allerdings sollten anderthalb bis zwei Stunden ausreichen. Seitdem mache ich jedes Jahr einen Kurs bei Asokananda und bei Mama Lek Caiya.

Im Jahr 2002 habe ich mich entschieden, eine achtmonatige Reise nach Asien zu unternehmen. Diese lange Reise im Jahr 2003 habe ich dazu genutzt, gleich drei Kurse hintereinander zu belegen. Ein Kurs wurde von zwei autorisierten Lehrern Asokanandas auf Koh Tao organisiert, der jedoch nicht minder lehrreich und angenehm war, als ein von ihm selbst gegebener Kurs. Danach wollte ich mehr von Asien sehen und reiste durch Kambodscha und Laos und landete Ende Mai 2003 wieder in Chiang Mai. Dort habe ich wieder von Mama Lek Chaiya bei Classic Nerve Touch gelernt. Ich endeckte diese Schule direkt nach meinem ersten Kurs bei Asokananda. Mama ist eine 72-jährige Massagemeisterin mit 40-jähriger Erfahrung, die mich im Jahre 2001 die Kräuterpackung- und die Nerve-Touch-Technik gelehrt hat. Eine wundervolle Frau und eine Bereicherung für mein Leben. Ja und jetzt bin ich wieder hier und möchte mit meinem Wissen Menschen verwöhnen, heilen und in Balance bringen.

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